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/TD> | Süd Indien, Sikkim, Nepal, Doars, Terai
Mit Recht werden die frisch-fruchtigen Qualitäten südindischer Tees oft mit Ceylon-Tees verglichen, so groß ist der geografische Unterschied nicht. Ein hervorstechendes Merkmal der Anbaugebiete im südlichsten Indien sind ungezählte kleine Teegärten, die ihre Produktion in Kooperativen zusammentragen, wo dann sehr interessante Mischungen entstehen. Unübersehbar ist in dieser Region das Bemühen, Tees aus kontrolliert biologischem Anbau zu produzieren.
Knapp anderthalb Jeep-Stunden nördlich von Darjeeling passiert man die Grenze zu Sikkim. Kein Wunder, dass Tees aus dieser Region in unseren Teefachgeschäften oft in der Nähe der Darjeelings stehen. Ihr bezauberndes Aroma erinnert doch sehr stark an das große Anbaugebiet gleich nebenan.
Erst in den letzten 10 Jahren wurde der Teeanbau in Nepal an den Südhängen des Himalaya-Massivs systematisch gefördert. Die Qualitäten werden immer besser. Wenn gleich auch nur wenige Tees zu uns kommen: Der Eigenverbrauch im Hochland von Nepal ist, einfach im Verhältnis zur produzierten Menge, sehr hoch.
Teekenner schätzen Raritäten aus diesem riesigen Anbaugebiet zwischen Assam und Darjeeling. Man könnte sie als eine Mischung aus diesen beiden Anbaugebieten bezeichnen, einerseits die zarte Note des Hochlandtees, andererseits die etwas dunklere, kräftigeTassenfarbe eines Assams. Die feinsten Sorten wachsen im sanft ansteigenden Flachland, vergleichbar etwa mit unserem Voralpengebiet.
Eigentlich weiß man gar nicht so genau, wo der Teedistrikt Terai anfängt oder wo das Anbaugebiet Darjeeling aufhört. Tatsächlich fließen diese Teedistrikte in einer langsam ansteigenden Landschaft ineinander und was die Qualität anbelangt, so können Terai-Tees durchaus mit den Darjeelings Schritt halten. Fehlt eigentlich nur noch der Bekanntheitsgrad der Nachbarn im Hochland nebenan.
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