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 | Sri Lanka / Ceylon
Das Landschaftsbild – besonders im Westen und Osten der Insel – ist stark von schier unendlichen Teefeldern geprägt. Die edelsten Sorten werden im klimatisch etwas angenehmeren Hochland von Nuwara-Eliya (zu deutsch „über den Wolken“) mit der zarten China-Teepflanze angebaut, während weiter unten die robustere Assampflanze oder Hybriden (Kreuzungen aus der China- und Assampflanze) kultiviert werden.
Ceylons Teekultur ist noch nicht alt: Bis Mitte des 19. Jahrhunderts dominierte der Anbau von Kaffee. Dann vernichtete eine aggressive Pflanzenkrankheit alle Kaffeebäume. Das englische Experiment mit der Teepflanze als Alternative gelang: Ceylon-Tee ist heute bekannt für seinen herbfrischen, kräftigen Geschmack und wird in unterschiedlichsten Höhenlagen zwischen 300 und 2000 Metern Höhe und natürlich auch in unterschiedlichen Qualitäten angebaut. Ceylon ist ein sehr fortschrittlicher, selbständiger Staat, der sich als einer der ersten mit dem schwierigen und aufwendigen Thema des kontrolliert-biologischen Anbaus von Tee befaßt hat.
In Ceylon liegt der Schwerpunkt der Teeproduktion beim schwarzen Tee. Grüne Tees gibt es nur wenige.
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