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Allgemeine Informationen zum Tee
Der Begriff "TEE"
Das Wort "Tee" stammt aus den Niederlanden und wurde Mitte des 17. Jahrhunderts eingedeutscht. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde der Begriff "Tee" verallgemeinernd auf weitere trinkbare Aufgüsse übertragen. In der ISO-Norm 3720 wird inzwischen der "Schwarze Tee" klar definiert.
Außerhalb Deutschlands gelten andere Sprachnormen:
Frankreich: „thé“ = schwarzer oder grüner Tee, „infusion“ = Früchtetees etc.
Spanien: "té" = schwarzer Tee, alles andere heißt "infusión"
USA: „tea“= „schwarzteehaltige Limonade"; unser Begriff Tee entspricht „hot tea"
Tee - Herstellung
Der Unterschied der einzelnen Teesorten liegt im Wesentlichen bei der Fermentation. Es werden im Grunde 4 klassische Herstellungsarten unterschieden:
Weißer Tee
Die Epillärhärchen an der Blattunterseite der getrockneten Teeblättern erzeugen eine weiß-silberne Farbe. Daher die Bezeichnung. Eine Fermentation (Reaktion mit Sauerstoff) ist nicht gewünscht. Die jungen Triebe werden geerntet und getrocknet. Zur Produktion von weißem Tee eignen sich nur Tees erster Klasse und Güte. Er wird auch als Kaiser der Tees bezeichnet.
Grüner Tee
Bei der traditionellen Herstellung wird der geerntete Tee in Eisenpfannen über dem Feuer gewelkt und anschließend getrocknet. Bei der industriellen Herstellung geschieht dieses in großen Trommeln. Es ist nur eine minimale Fermentation gewünscht. In Asien differenziert man den grünen Tee weiter. In Japan gibt es „normalen“ grünen Tee, vor dem Aufguss erhitzten grünen Tee, mit Reisflocken gemischten grünen Tee und viele weitere.
Oolong
Der Tee wird nach der Ernte in Körbe aus Weide geschüttelt. Der dabei austretende Saft fermentiert. Dieser Prozess wird durch das schnelle Erhitzen in Eisenpfannen gestoppt. Man spricht von teilweiser Fermentierung.
Schwarztee
In Ostasien wird dieser Tee als roter Tee bezeichnet. Die Verarbeitung erfolgt wie beim Oolong, wobei aber der Fermentationsprozess nicht gestoppt wird. Erst nach längerer Zeit wird der Tee fertig getrocknet.
Daneben gibt es weitere, aber wenig verbreitete Spezialitäten:
Der Puh-er-cha wird in Asien als schwarzer Tee bezeichnet. Er ist wesentlich dunkler in der Farbe als der in Europa bekannt Schwarztee. In der Tasse ähnelte er farblich dem Kaffee. Im Grunde ist es der uns bekannte Schwarztee, der jedoch über viele Jahre gelagert wurde.
Eine nur in China hergestellte Spezialität ist der gelbe tee. Es handelt sich dabei um weißen Tee, welcher nach der Ernte nicht sofort weiterverarbeitet wird. Dadurch tritt eine Fermentation ein, die aber nur sehr gering ist. Diese Art, die auch als Grünteesorte eingestuft wird, ist eine der teuersten Tee-Spezialitäten, die erhältlich sind.
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